Ein Flimmern im spannenden Hintergrundrauschen des Weltgeplauders.
Niemand ist gemeint.
Neue Literatur, Prosa, Lyrik, Roman, Online Kunst, verbale Performance, Exposé, Epimetheisch, Erfundene erlogene ausgedachte Geschichten.
Gold ist ein Schwermetall, manche sagen Edelmetall.
„Edel“ meint in der Chemie „träge“ oder „verbindungsarm“.
Diese Eigenschaft macht das Element Gold für verschiedene Anwendungen nützlich.
Für diese Nützlichkeit gibt es bereits allemal genug davon.
Ansonsten ist es schwer und weich.
Gold sei wertvoll, weil es selten ist und schwer zu beschaffen.
Der Wert des Goldes liegt im Glaube, es sei wertvoll.
Eine Behauptung, auf die sich die meisten Menschen einigen.
Eine Behauptung, für die viele Menschen töten.
Eine Behauptung, für die die Erde verheert wird.
Gold reflektiert sonnengelb.
Es verbirgt die Gier, die seinen Besitz initiierte.
Es behauptet den Wert des Besitzers.
Je älter Mensch wird, um so mehr umgibt sich der Geneigte mit Gold.
Der Glanz des Goldes verbirgt die Hässlichkeit des Verfalls.
Erinnere die jungen Schauspieler, die für eine Aufführung vollständig mit „echter Goldfarbe“ angepinselt wurden und daran erstickten; und wir seitdem wissen, dass die Haut atmet.
Auch dieser Tod ist nicht dem Gold anzulasten.